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PKW fuhr im Jabachtal bei Gebermühle gegen umgestürzten Baum

Glück im Unglück hatten die beiden Insassen eines PKW, der am gestrigen Samstagabend gegen 19.45 Uhr auf der Jabachtalstraße (B 507) in Richtung Pohlhausen unterwegs war. Hundert Meter nach Passieren des Abzweigs an der Gebermühle fuhr der 'Opel Insignia' gegen einen mächtigen Baum, der von Hang jenseits des Jabachs quer über die Straße gestürzt war und diese komplett versperrt hatte.

Beim Aufprall auf die Baumkrone drang ein gut zehn Zentimeter dicker Ast in der rechten oberen Ecke durch die Windschutzscheibe in den Innenraum des Opel. Er durchdrang den Innenraum diagonal bis zur B-Säule auf der Fahrerseite. Hierdurch wurde der 63-jährige Fahrer leicht am Kopf verletzt, seine 60-jährige Ehefrau auf dem Beifahrersitz blieb unverletzt. Ob der Fahrer den Baum aufgrund der Dunkelheit zu spät gesehen hatte oder dieser erst kurz vor dem Fahrzeug umgestürzt war, ist derzeit nicht bekannt.

Neben dem Rettungsdienst, der den leichtverletzten Fahrer später zu einem Krankenhaus brachte, wurde der Löschzug Lohmar der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Die Polizei sperrte die Bundesstraße an der Gebermühle sowie am Abzweig der nach Heide führenden Kreisstraße 13 ab. Während der Verkehr über Breidt beziehungsweise über Inger umgeleitet wurde, begannen die Wehrleute bei Dauerregen mit der Räumung der Unfallstelle. Knapp zwei Stunden dauerten die Arbeiten, um die ausladende Baumkrone zu zerteilen und von der Fahrbahn zu schaffen. Dabei wurde ein Feuerwehrmann durch einen zurückfedernden Baumstamm leicht am Bein verletzt.

Damit waren die Arbeiten aber noch nicht abgeschlossen. Bei der umgestürzten Buche handelte es sich um einen Teil eines zweistämmigen Baumes, dessen Gegenstück noch am Hang stand. Eine Begutachtung ergab, daß Wurzelfäule oder Morschheit zum Umsturz des Stammes geführt haben soll. Auch der verbliebene Stamm wurde als nicht standsicher eingeschätzt. Da eine Gefahrfällung bei Dunkelheit in schwierigem Gelände nicht zum Aufgabengebiet der freiwilligen Helfer gehört, wurde eine fortgesetzte Sperrung der Bundesstraße bis zum Folgetag erwogen.

Der städtische Bauhof lieferte bereits Sperrmaterial an, als mit 'TorGa's Baumservice' ein Lohmarer Fachbetrieb erreicht werden konnte, der nach Inspizierung der Situation eine nächtliche Fällung für durchführbar erklärte. Nach den zuvor geschätzten 30 Minuten erfolgte das Warnsignal, woraufhin der rund 25 Meter hohe Baum auf die geräumte Fahrbahn schlug. Da die Fallrichtung fast exakt der des ersten Stamms entsprach, wurde nur der bereits zerstörte Leitplanken-Abschnitt getroffen. Die neuerlich nötigen Aufräumarbeiten wurden vom Bauhof mit einem Kran unterstützt. Die Arbeiten und damit die Sperrung der B 507 dürften bis circa 1.30 Uhr beendet worden sein. (cs)

19. März 2017


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