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Schwere Unfälle auf der L 16 und der A 3 legten den Verkehr lahm

Ein Schwer- und zwei Leichtverletzte sowie zwei schrottreife Fahrzeuge sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am gestrigen Abend gegen 21.20 Uhr auf der Landesstraße 16 (ehemals B 484) zwischen Lohmar und Siegburg ereignete. Ein 49-jähriger Autofahrer war im Begriff, nach links auf die Autobahn in Richtung Köln aufzufahren.

Zu diesem Zeitpunkt näherte sich ein 29-jähriger Autofahrer von Siegburg. Nach einer Zeugenangabe mißachtete dieser das Rotlicht der Ampel und stieß auf seiner Fahrspur nahezu frontal mit dem abbiegenden 'Porsche Boxster' zusammen. Sein 'Audi A3' wurde zur Seite abgelenkt und in die Auffahrt geschleudert. Der rechts vorne getroffene Porsche wurde in Richtung Lohmar gestoßen, ein abgerissenes Rad gelangte bis zum Waldrand.

Der 49-jährige Lohmarer wurde in seinem Cabrio eingeschlossen, nach seiner notärztlichen Erstversorgung konnte er erst mit Hilfe der alarmierten Feuerwehrleute schonend aus dem Fahrzeugwrack befreit werden. Der Lohmarer erlitt schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen, der 29-jährige Audi-Fahrer und seine 23-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt. Für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten mußte die Fahrspur der L 16 in Richtung Lohmar sowie die Abfahrt der Autobahn voll, die Auffahrt teilweise gesperrt bleiben.

Noch während des Einsatzes rückten zwei Löschfahrzeuge auf die Autobahn 3 ab, als ein Fahrzeugbrand gemeldet wurde. Nach einem Unfall auf Rösrather Stadtgebiet war die Strecke in Richtung Köln für mehrere Stunden unpassierbar. Kurz hinter dem Rasthof im Königsforst war ein Kleintransporter gegen 22 Uhr auf den Pferdeanhänger eines aus Tschechien stammenden LKW aufgefahren. Infolgedessen wurde der Anhänger aus der Spur gebracht, er schleuderte über den Standstreifen und kippte über die Leitplanke in einen leichten Graben. Der Kleintransporter prallte in die Mittelleitplanke und geriet in Brand. Sein 30-jähriger Fahrer konnte sich in Sicherheit bringen. Das Fahrzeug mußte von der ebenfalls alarmierten Rösrather Feuerwehr mit Unterstützung der Lohmarer Kräfte gelöscht werden.

Das zuvor in dem Anhänger befindliche Pferd lief entgegen der Fahrtrichtung über die Autobahn. In Höhe des Rasthofes bemerkte ein Autofahrer das Tier erst im letzten Moment. Bei einem Ausweichmanöver streifte er das Tier mit dem Außenspiegel seines PKW. Das dadurch leichtverletzte Pferd konnte danach eingefangen werden. Auf dem von der Polizei abgesperrten Rasthof wurde es von einem alarmierten Tierarzt untersucht. Ein Streifenwagen hatte einen anderen Pferdeanhänger dorthin gezogen, um es im Anschluß abzutransportieren.

Der Verkehr in Richtung Köln wurde an der Ausfahrt Lohmar-Nord abgeleitet. Es ergab sich ein mehrere Kilometer langer Rückstau. Ein endloses Band von vielen hundert LKW sowie kleinerer Fahrzeuge bewegte sich durch das Sülztal über die L 288 und die L 284 in Richtung Köln. Die zwischen der Ausfahrt und der Unfallstelle aufgelaufenen Fahrzeuge mußten hingegen zwei Stunden auf der Autobahn ausharren, bis sie gegen 24 Uhr am Unfallbereich vorbeigeleitet wurden. DIe Sperrung in Lohmar wurde erst gegen 1.00 Uhr aufgehoben, bis 3.30 Uhr war die Unfallstelle nur einspurig passierbar. (cs / Fotos lö, cs, Polizei Köln)

10. Oktober 2012


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